Ich arbeite als Fotojournalist für die Süddeutsche Zeitung – Pressetermine, Reportagen, Menschen in echten Situationen. Irgendwann stand ich auf der Hochzeit von Freunden, Kamera dabei, und habe gemerkt: Das ist die schönste Reportage, die man fotografieren kann.
Seitdem begleite ich Paare im Oberland, in den Bergen und rund um München – mit derselben Haltung wie in der Redaktion: hinschauen, verstehen, im richtigen Moment da sein. Und sonst: unsichtbar bleiben.
Warum das für eure Hochzeit zählt
Was man in einer Redaktion lernt – und auf keinem Workshop
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„Dokumentarische Hochzeitsfotografie“ steht heute auf vielen Websites. Der Unterschied liegt darin, wo man es gelernt hat. Im Fotojournalismus gibt es keine zweite Chance und kein „Bitte nochmal“: Das Bild entsteht im Moment – oder gar nicht.
Situationen lesen. Ich sehe schon vorher, wo gleich etwas passiert – die Oma, die zur Braut geht, der Trauzeuge, der tief durchatmet.
Der richtige Moment. Aus der Pressearbeit weiß ich: Es gibt genau ein Bild, das die Geschichte erzählt. Das hole ich – nicht 30 halbe Varianten davon.
Unauffällig arbeiten. Wer für die Zeitung fotografiert, darf nie Teil des Geschehens werden. Eure Gäste sollen feiern, nicht posieren – die meisten merken erst in der Galerie, wie oft ich neben ihnen stand.
Bei einer Hochzeit im Moarwirt.
Kurz & persönlich
Ein paar Dinge über mich
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📷 Fotojournalist der Süddeutschen Zeitung – und Hochzeitsfotograf. Zwei Jobs, ein Ziel: den echten Moment erwischen.
🏔 Zuhause im Oberland: Hier arbeite ich fast jeden Tag und weiß, wo bei uns wann das Licht am schönsten ist.
👞 Bequeme Schuhe, wache Augen: Auf einer Hochzeit laufe ich locker 20.000 Schritte. Der beste Moment wartet nicht, bis man hinkommt.
🥨 Vom Wirtshaus bis zum Schloss: Ich habe auf Berghütten fotografiert, in Münchner Altbauten und unter Kronleuchtern – eure Feier gibt den Ton an, nicht mein Stil.
☕ Kennenlernen bei einem Kaffee: Vor jeder Buchung treffen wir uns – persönlich oder per Video. Ihr bucht keinen Dienstleister, ihr nehmt jemanden mit auf eure Hochzeit.
An der Isar in Bad Tölz.
Das größte Kompliment für mich: „Wir haben dich kaum bemerkt – aber du warst bei allem dabei.“
Lernen wir uns kennen
Erzählt mir, wie ihr euch eure Hochzeit vorstellt – bei einem Kaffee in der Nähe oder per Videocall. Danach wisst ihr, ob es zwischen uns passt.